#18 Homeschooling -Do’s und Don’ts

DAS BRINGT`S

Wenn du gern Lehrer geworden wärst, hättest du Pädagogik studiert… hast du aber nicht, und die tägliche Homeschooling-Einheit ist eine echte Herausforderung fĂĽr deine Geduld. Mist ist auch, dass eure Kinderplanung nicht dazu gefĂĽhrt hat, dass sie alle gleich alt sind. Unterschiedlichste BedĂĽrfnisse unterschiedlich alter Kids machen das Schaffen eines guten Lernumfeldes zu einer echten Herausforderung!

SO GEHT´S

Denkt bei eurer Besprechung und Planung der Tagesstruktur auch an die Zeitfenster, in denen euer Schulkind in Ruhe lernen kann. Dazu gehört unbedingt ein Platz in der Wohnung, der deutlich als Lernplatz definiert ist, aufgeräumt und leer und wenn irgend möglich störungsarm. Zuhause gibt es keine Pausen, kein Getuschel mit der Nachbarin, keine Traumzeit,in der man dösen kann, während der Lehrer die Sachen, die man schon längst kapiert hat, nochmal erklärt. Kurz: keine Phasen, in denen man andere Beschäftigungen hat als reines Lernen. Heißt: Lernzeit zu Hause kann maximal 2-3 mal täglich 60 Minuten betragen, alles andere ist unrealistisch und eine Überforderung für jüngere Kinder. Kanban for Schoolkids wirkt übrigens Wunder: Kids lieben Klebezettel und das Verschieben der Aufgaben in die „geschafft!“-Spalte. Ansonsten: unbedingt feste Lernzeiten einplanen, und an die wird sich auch gehalten.

DARAUF SOLLTEST DU ACHTEN

Prüf kritisch deine eigenen Ansprüche und deine Haltung zum Lernen. Dein Kind lernt gerade ganz viele andere Dinge, die relevant sind: Flexibilität, Veränderungen planen und gestalten, sich selbst anders beschäftigen, kreativ sein. Forschung und Erfahrung zeigen außerdem: je selbstbestimmter Lernen stattfinden kann, je ergiebiger und lustvoller ist es. Räum deinem Kind ein, dass es sich manche Lernthemen selber aussuchen darf, und dir dann berichtet, was es sich an Wissen eigenständig erobert hat.

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