#43 Privat ist privat

DAS BRINGT`S

Im Moment ist die Arbeit im Zuhause und das Zuhause in der Arbeit – alles vermischt sich mit allem, die Grenzen zwischen deinem privaten Raum und dem Raum, den deine Arbeit im Homeoffice einnimmt, verschwimmen. Alles findet in den gleichen vier Wänden statt. Der Arbeitsweg, der die eine von der anderen Umgebung deutlich trennt, fällt weg.

Es ist deshalb besonders wichtig, dass du klare Zäsuren für dich setzt, um deine Privatsphäre trotz oder gerade wegen der vielen virtuellen Besucher bei dir zuhause zu schützen.

SO GEHT´S

Definiere fĂĽr dich klar Arbeitszeit und Privatzeit (wann soll was stattfinden) und schĂĽtze deinen privaten und deinen Arbeitskontext durch deutliche zeitliche und räumliche Grenzen. Konzentriere dich innerhalb der Arbeitsphasen vorrangig auf die Arbeit, sorge fĂĽr Störungsfreiheit und kläre, wie ihr in der Familie oder der WG die verschiedenen Kontexte deutlich machen könnt. 

Wenn du Zeit mit deiner Familie, den Kindern, deiner Partnerin oder deinem Partner verbringst, versuch die Arbeitsthemen innerlich auf dem Tisch zu lassen, auf dem sie in deinem Zuhause liegen. Insbesondere Kinder merken sehr genau, ob du mit deinen Gedanken wirklich bei ihnen bist. 

DARAUF SOLLTEST DU ACHTEN

Videokonferenzen lassen auf virtuellem Weg Menschen in dein Haus, die bisher nur dein Büro betreten haben. Selbst nette und vertraute Kollegen bekommen manchmal sehr private Dinge zu sehen, manch eine*r hat das später schon bedauert. Vermeide virtuelle Hausführungen und sorge für ein professionelles Ambiente während deiner Webkonferenzen und Videomeetings. Bildhintergründe können auf manchen Plattformen auch auf virtuellem Weg verändert werden, so dass dein räumlicher Hintergrund nicht zu erkennen ist. 

👉📱Klicke hier um Hacks, Reflexionsfragen und weitere Impulse direkt per App zu erhalten.