#49 E-Cards statt Kudo-Cards

DAS BRINGT`S

Besonders in Zeiten von überwiegend virtueller Zusammenarbeit bleibt das Lob oft auf der Strecke. Hier bieten wir euch eine Möglichkeit, um auch ohne Face2Face-Kontakt ein positives System des Lobens im Team zu etablieren.

SO GEHT´S

Kudo Cards sind in ihrem ursprünglichen Sinne eigentlich physische Karten, auf die eine Nachricht an eine Person bzgl. eines „lobenswerten“ Verhaltens geschrieben wird. In der Regel haben Teams, die Kudos verwenden dafür eine öffentliche Pinwand, an die die Karten für alle sichtbar gehängt werden.

Aber das geht auch virtuell. Zum Beispiel könnt ihr hier online Kudo-Cards erstellen, die dann an das komplette Team verschickt werden können (kudobox.co).
Oder ihr richtet in Eurem Kollaborations-Tool (z.B. Slack oder MS Teams) einen Kudo-Channel ein, in den alle Kudos posten können.

Wichtig bei der Verwendung von Kudos sind aber auch die dazugehörigen Regeln:

KĂĽndige Lob nicht an!

Lobe regelmäßig, nicht einmalig!

Lobe öffentlich, nicht heimlich!

Belohne Verhalten, nicht Ergebnisse!

Belohne deine Kollegen, nicht deine Untergebenen!

Ziel der Kudo-Regeln ist ein System von gegenseitigem Loben zu etablieren, das nicht an Hierarchie hängt.

DARAUF SOLLTEST DU ACHTEN

Bei der Einführung solltest du darauf achten, das die Kudos nicht nur von dir an deine Mitarbeiter*innen kommen, sondern von Anfang an auch gegenseitig im Team Kudos verteilt werden. Damit wirst du schnell auch die Teammitglieder überzeugen, die anfangs noch kritisch sind – denn wer bekommt nicht gern ein Lob von seinen Kolleg*innen für ein cooles Verhalten.

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